________ ANGELS
Another Note - The Los Angeles BB Murder Cases [How to use it]

Nachfolgende Übersetzung stammt von mir und ist relativ frei übersetzt. Trotz allem habe ich mich so nahe wie möglich an das Orignial gehalten. Zur Hilfe genommen wurde dabei die am 19. Feburar auf Englisch erschienen Death Note Novel 'Death Note - Another Note - The Los Angeles BB Murder Cases'.

Der Prolog ist in meinen Augen das Interessanteste daran.

 

Sieht man sich das Bild so an, könnte man meinen dass links von Naomi Misara L zu sehen ist. Wer die Novel zu Ende liest, wird schnell anderer Meinung sein. Und je länger ich mir das Bild ansehe, desto mehr lässt sich hinein interpretieren.
Die runde, weiß-rote Kugel ganz unten. Sie sieht aus wie ein Augapfel. Ein Augapfel mit den Shinigami Augen - welche Beyond Birthday besitzt.
Die Buchstaben 'D' 'L' 'M' 'I' 'X' 'V' und 'C' spielen hier ebenfalls eine Rolle in der Novel. Jedoch als Zahlen.
Die kleinen Kugeln in der Mitte des Bildes sind sogar noch offensichtlicher Augäpfel. Und ganz oben ist sogar statt des 'L' ein 'B' zu sehen... wenn man es so sehen will deutet das Skelett am unteren Ende des Bildes sogar ein Wenig auf den Schluss hin...

 

Der Prolog:

Beyond Birthdays dritter Mord war ein Experiment, um zu sehen ob es für einen Menschen möglich wäre, an inneren Blutungen sterben zu lassen ohne dass innere Organe verletzt wurden. Er setzte sein Opfer unter Drogen, so dass dieses keine Schmerzen verspürte, fesselte es und begann dann gründlich und fein säuberlich dessen Haut abzuziehen. Jedoch darauf achtend, dass diese dabei nicht kaputt ging. Er hoffte, dass sein Opfer dabei an Blutverlust starb. Leider musste er dabei mit ansehen, wie sein Experiment, traurigerweise, fehlschlug. Blut sammelte sich im Arm der, unter der Haut, eine lila rötliche Farbe annahm. Aber das Opfer starb nicht. Es war nur geschockt, zuckte und blieb am Leben. Dabei war er sich sicher gewesen, dass der Blutverlust hoch genug war um sein Opfer zu töten, aber wie es schien hatte er das ganze hier unterschätzt. Doch für ihn war das hier nie mehr gewesen als ein einfaches Experiment. Es war ihm völlig egal ob es nun fehlgeschlagen war, oder nicht. Beyond Birthday zuckte nur mit den Schultern und zog ein Messer…

Nein. Nein, nein, nein.

Nicht dieser Stil, nicht diese Erzählerstimme. Ich werde es nie schaffen, das so durchzuziehen. Je mehr ich mich anstrenge, desto mehr würde es mich langweilen – und umso träger würde das Ganze werden. Um es in Worte zu fassen, die Holden Caulfields vielleicht verwendet hätte (übrigens einer der geschichtlich berühmtesten, literarischen Idioten), es zu detaillieren was Beyond Birthday tat, das ist weder meine Absicht noch mein Anliegen. (Selbst wenn, ich habe eine Menge Sympathien für ihn.) Die Gesamtheit seiner Morde in sorgsam erklärende Sätze zu packen, ist nicht der Sinn und Zweck dieser Notiz. Es ist weder ein Bericht, noch ist es ein Roman. Selbst wenn es zu einem der beiden tendiert, werde ich damit nicht glücklich sein. Ich hasse es, solche abgedroschenen Formulierungen zu benutzen. Aber ich kann mir vorstellen dass wenn die Zeit kommt und jemand das hier liest, ich längst nicht mehr am Leben sein werde.

Ich werde den Leser wohl kaum an den epischen Kampf zwischen dem größten Detektiv des Jahrhunderts, L, und dem grotesken Mörder, Kira, erinnern müssen. Die Tatwaffe war ein klein wenig unheimlicher als eine Guillotine (beispielsweise), doch alles was Kira vollzog war eine weitere Herrschaft des Terrors und eine armselige, infantile Denkweise. Zurückblickend kann ich nur mutmaßen, dass die Götter des Sieges ihm nur zulächelten aufgrund ihres vergeblichen Versuches sich ein wenig Vergnügen zu verschaffen. Vielleicht wollten diese Götter eine blutgetränkte Welt des Betruges und falscher Anklagen. Vielleicht geschah das alles nur um uns eine Lektion über den Unterschied zwischen den Allmächtigen und den Todesgöttern zu erteilen. Wer weiß? Ich für meinen Teil habe kein Interesse daran, noch länger über diese negativen Geschehnisse nachzudenken.

Zur Hölle mit Kira.
Was für mich zählt, ist L.

L.

Der größte Detektiv des Jahrhunderts. Im Angesichte seiner unglaublichen geistigen Fähigkeiten starb L einen ungerechten, viel zu frühen Tod. Er löste über 3.500 schwierige Kriminalfälle und seinetwegen saßen dreimal so viele Verbrecher dieser Anzahl im Gefängnis. Er handhabte unglaubliche Kraft, war in der Lage sämtliche Streitkräfte der gesamte Welt zu mobilisieren und sie für sich arbeiten zu lassen. Und dabei zeigte er noch nicht einmal sein Gesicht. Nie.

Ich will seine Worte so genau wie möglich wiedergeben. Und ich möchte sie hinterlassen, damit jemand sie findet. Als jemand, der die Chance hatte, in seine Fußstapfen zu treten… Vielleicht war ich nicht in der Lage sein Nachfolger zu sein, aber zumindest das hier möchte ich hinterlassen.

Was nun hier folgt, sind meine Notizen, mein Aufzeichnungen über L. Es ist eine Art Testament, eine Botschaft, nicht von mir und nicht einmal direkt an die Welt gerichtet. Die Person die dies hier vermutlich als erstes lesen wird, ist mit größter Wahrscheinlichkeit dieser aufgeblasene Schwachkopf, Near. Aber wenn dies der Fall sein sollte, möchte ich ihm nicht nahe legen dies hier zu zerstören und zu verbrennen. Wenn es ihm Schmerz bereitet zu entdecken dass ich Dinge über L wusste die er nie erfuhr, dann ist es gut. Doch es ist auch die Chance gegeben, dass Kira dies liest… und ich hoffe er tut es. Wenn diese Aufzeichnungen diesem Mörder, der lediglich ein übernatürliches Notizbuch und einen schwachköpfigen Shinigami besaß, sagt was er für ein Idiot ist, dann haben diese Notizen ihren Sinn erfüllt.

Ich bin einer der wenigen Menschen die L als L kennen lernten. Wann und wie ich ihn traf, das ist meine einzige und wertvollste Erinnerung die ich hier niemals niederschreiben werde. Aber bei dieser Gelegenheit erzählte er mir von drei seiner größten Fälle. Und jener in der Beyond Birthday eine Rolle spielte, gehörte dazu. Wenn ich die Entscheidung fällen müsste es nun den Los Angeles BB Murder Cases zu nennen, dann bin ich mir sicher, dass viele von euch bereits einmal davon gehört haben. Natürlich kam nie ans Licht, dass L – und noch wichtiger, das Waisenhaus das mich aufzog bis ich 15 war – tief darin verwickelt war. Aber sie waren es nun einmal und das ist eine Tatsache. L nahm sich normalerweise nie eines Falles an der nicht mindestens 10 Opfer forderte oder wenn ihm nicht mindestens 10 Millionen Dollar für die Lösung versprochen wurden. Und das ist der wahre Grund, warum er sich verspätet, aber dennoch aggressiv, mit diesem Fall beschäftigte, der lediglich drei oder vier Opfer forderte. Ich werde es später noch einmal genau erklären, aber in diesem Fall waren die BB Murder Cases ein monumentales Ereignis. Für L, für mich und sogar für Kira.

Warum?
Weil ich L das erste Mal als Ryuzaki auswies. Also lasst uns den Teil wie Beyond Birthday sein drittes Opfer tötete überspringen da ich ohnehin kein Interesse daran habe. Und wenn wir schon dabei sind, dann können wir auch das erste und zweite Opfer auslassen. Es macht keinen Sinn so weit zurück zu gehen. Stattdessen blicken wir lieber auf den morgen nach dem Tag, als der größte Detektiv des Jahrhundertes, L, endlich seine Ermittlungen begann. Oh, da ist noch etwas was ich beinahe vergessen hätte. Für den Fall dass irgendjemand außer dem aufgeblasenen Schwachkopf Near oder dem betrügerischen Mörder diese Zeilen liest, dann sollte ich mich am Ende des Prologes doch vorstellen. Ich bin der Autor, der Navigator, der Geschichtenerzähler. Außer diesen beiden genannten mag meine Identität anderen Menschen egal sein. Ich bin der Verlierer, der, auf den dieser völlig nutzlose Tod am besten passt, Mihael Keehl. Ich nannte mich einst Mello und wurde auch so gerufen. Doch das ist lange her. Schöne Erinnerungen waren es und Alpträume.

 

20.2.08 20:17


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